Gema will Weihnachtsmärkte verbieten

Die Lage ist für die Gema zu unübersichtlich geworden. Deswegen fordert diese nun drastische Maßnahmen.

Bestimmt kennt ihr das auch, wenn ihr über den Weihnachtsmarkt lauft. Weihnachtsstimmung liegt in der Luft, denn überall riecht es nach gebrannten Mandeln, Langos und leckerem Glühwein. Der sonst so leere Marktplatz ist in ein Meer aus Lichtern, Verkaufsständen und Attraktionen gehüllt. Auf der Weihnachtsbühne singt ein Kinderchor beliebte Weihnachtslieder. Voll schön, denkt man sich.

Für Horst Reemer von der Gema-Aufsichtsbehörde ist der letzte Punkt jedoch weniger schön.

Oft werden die Lieder bedenkenlos vorgetragen, ohne dass dafür eine Aufführungsgenehmigung bei uns, geschweige denn eine Genehmigung des jeweiligen Künstlers vorliegt” so Reemer.

Um die mehr als 2500 Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland während der Öffnungszeiten auf Urheberrechtsverletzungen zu überwachen, fehlt der Behörde jedoch laut Reemer das Geld und die Mittel. Reemer fasst den daraus entstandenen Beschluss der Behörde folgendermaßen zusammen:

“Um in der Lage zu sein, dass Urheberrecht in Deutschland auch weiterhin entsprechend schützen zu können, haben wir für 2020 einen Gesetzesentwurf im Bundestag vorgeschlagen, der vorsieht, alle Weihnachtsmärkte in Deutschland präventiv zu verbieten. So kann es hier auch zu keinerlei Urheberrechtsverletzungen mehr kommen.”

Viele CDU/CSU- Mitglieder zeigten sich bereits jetzt schon von dem Vorschlag begeistert.

Falls es zu dem Entwurf irgendwelche Neuigkeiten gibt, halten wir euch auf dem Laufenden.

Das Kastanienmännchen
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